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CBD und Autofahren? Gibt es rechtliche Konsequenzen für den Führerschein?

CBD ist ein wahres Wundermittel. Überall auf der Welt schwören Nutzer auf das brandneue Heilmittel. Und das völlig zu Recht. Schließlich versprechen die C.B.D. Produkte Hilfe gegen Angstzustände, Schmerzen und Schlaflosigkeit. Außerdem wirkt es stressmildernd und krampflösend. Ohne schädliche Nebenwirkungen.

Aus diesen Gründen ist CBD für viele Anwender aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken. Aber wie genau verhält es sich eigentlich mit CBD und Autofahren? Darf man sich nach dem Konsum hinters Steuer setzten? Und ist CBD bei einem Drogentest nachweisbar? Wir klären auf. In unserem Ratgeber erklären wir die genaue Gesetzeslage im Bezug auf CBD und Auto fahren sowie die möglichen Gefahren dabei. Außerdem wollen wir der Frage nachgehen, ob ein CBD-Konsum Folgen für den PKW-Führerschein haben kann.

CBD und Autofahren: Eine gute Idee?

Egal ob als Öl, Hanftee oder Liquid im Vapor: CBD ist in Deutschland uneingeschränkt legal. Natürlich nur, wenn der THC Gehalt im CBD-Produkt unter 0,2% liegt. Auch wenn es aus der Cannabis-Pflanze gewonnen wird, so enthalten die Erzeugnisse doch keine Rauschmittel. Im Gegensatz zu Marihuana kann man davon also nicht high werden. Daher unterliegen die Artikel auch nicht dem BTMG Gesetzt.

Das ist ein Grund, warum CBD so beliebt ist. Obwohl man von positiven Effekten wie Entspannung und Entkrampfung profitiert, ist man bei klarem Verstand. Das Handeln und Denken wird nicht manipuliert. Ein funktionierendes Alltagsleben ist problemlos möglich. Und das Selbe gilt auch fürs LKW oder Motorrad steuern: CBD stell dabei absolut kein Risiko da. Auf keinen Fall kann das LKW-Fahren unter CBD Einfluss mit dem Lasterfahren unter THC oder Alkohol Einwirkung verglichen werden. Mit diesem Mittel bleiben alle kognitiven Fähigkeiten voll erhalten. Man ist weiterhin reaktionsschnell und kann im zweifelsfrei schnell bremsen oder Ausweichen.

Ein Rollerfahren nach dem CBD-Verzehr ist mühelos möglich. Wenn man an einer chronischen Krankheit leidet und viele Tabletten nimmt, empfehlen wir vor dem Gebrauch einen Arzt zu konsultieren. Im Zusatz oder Wechselspiel mit starken Medikamenten kann die Einnahme auch zur Müdigkeit führen.

Ist CBD eine Gefahr für den Führerschein?

Theoretisch ist es möglich, CBD zu konsumieren und als Straßenverkehrsteilnehmer zu handeln. Aber sieht das auch der Gesetzgeber so? Darf man mit dem Personenkraftwagen auf der Straße unterwegs sein, nachdem man es eingenommen hat? Schauen wir uns an, wie eine solche Straßenverkehrskontrolle normalerweise abläuft. Wenn man bei einer Routinekontrolle der Polizei angehalten wird, dann prüft diese den Zustand des Fahrers.

Erscheint der Fahrer als „nicht normal“ oder nüchtern wird meistens zuerst ein Alkoholtest durchgeführt. Ist dieser negativ, folgt der Urintest. Dabei testen diese Urintests im Schnelltest-Verfahren die beliebtesten Drogensubstanzen. Zum Beispiel Kokain, Crystal oder MDMA. Aber auch nach dem Weed oder Gras-Konsum wird man beim Drogen-Test durchfallen. Denn THC ist im Blut nach-verfolgbar. Das betrifft nicht CBD. Denn da die Substanz nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, wird beim Urin-Test nicht darauf getestet. Wenn man den Beamten also nicht sagt, dass man es konsumiert hat, dann weiß die Behörde sowieso nichts.

Sogar wenn man diese Info den Polizisten mitteilt, erfolgt daraus keine Komplikation. Denn die Nutzung ist bekanntlich nicht illegal. Das ist auch für Straßenverkehrsteilnehmer gültig. Dabei spielt es im Gegensatz zum Schnaps und der Weinschorle keine Rolle, wieviel CBD man verbraucht hat. So oder so warten keine rechtlichen Auswirkungen auf den Verwender. Daher ist die persönliche Fahrerlaubnis durch einen CBD Einsatz nicht bedroht. Man muss auf keinen Fall zur MPU Prüfung wegen Cannabidiol. Auch das Ordnungsamt kann den Schein nicht einziehen, weil man Cannabidiol-Nahrung zu sich genommen hat. Man kann zu keiner Medizinisch-Psychologischen Untersuchung gezwungen werden.

So ist man sicher im Straßenverkehr unterwegs

Wie bereits erwähnt bekommt man als Straßenverkehrs-Teilnehmer also nur Probleme, wenn man positiv auf THC untersucht wird. Ein positiver Test ist erstens nicht möglich. Und zweitens hätte eine solche Probe auch keine gesetzlichen Nachwirkungen. Allerdings kommen die meisten CBD-Öle ja mit THC-Inhalten. Zwar in sehr geringen Mengen, in den deutschen Bundesländern unter 0,2%. Durch einen sehr hohen Verzehr wäre es dennoch möglich, zunächst Drogen-positiv beim Urin-Drogentest auszuschlagen. Wenn man auf Nummer todsicher gehen will, sollte man auf Erzeugnisse ohne THC-Inhaltsstoffe zurückgreifen. Sollte man die eigene PKW-Fahrerlaubnis nämlich auf Grund eines solchen Vorfalls verlieren, dürfte es sehr schwer sein, vor Gericht zu argumentieren, dass man nur ein CBD e-liquid genommen hat.

Die einzige Ausnahme: Das Fahren im Ausland

Auch wenn das Motorrad-Fahren nach der Verwendung von CBD in der Bundesrepublik komplett unbedenklich ist, so darf man doch eines nicht vergessen: Das Cannabis Öl ist längst nicht in allen Ländern erlaubt. Vor allem außerhalb der EU gibt es Länder, in denen alle Hanf-Erzeugnisse verboten sind. So ist CBD im Großteil der afrikanischen Nationen wie Kenia, Namibia und Tansania strikt gesetzwidrig. Daher macht man sich in diesen Regionen strafbar, wenn man nach der Zufuhr von CBD-Tee mit einem Fahrzeug rumfährt. Wenn man vorhat, CBD auch in fernen Kontinenten zu verzehren, sollte man sich vorher im Detail über die geltende Rechtslage informieren. Sonst kann es zu unangenehmen oder gefährlichen rechtlichen-Konsequenzen kommen.

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